An alle, die panisch auf "Hier geht's weiter >>" geklickt haben: Kein Grund zur Aufregung ;D
Der Bereich "Wiederkehr" ist verschwunden, doch wurde temporär von "Freiwillige weltweit" ersetzt. Dort sind die Erfahrungen anderer Freiwillige zu finden, die ebenfalls einen Blog schreiben. Es lohnt sich auf jeden Fall reinzuschauen, ich finde die Einträge sehr gut verfasst! :) Ich werde die Seite regelmäßig aktualisieren, vielleicht wird die Liste ja bald um weitere Blogger ergänzt. ;)
Da dies nun geklärt, kommen wir zu den wichtigsten Geschehenissen der letzten .... 11 Tage :O Am vorletzten Sonntag haben wir mal eine ganz andere Art von Fahrradtour gemacht. Zusammen mit dem Italiener Lorenzo und Daniel (Freiwilliger aus meinem Projekt) wollten wir zum Cerro de Guadalupe radeln. Da ist eine heilige Statue (La Virgen Guadalupe - Jungfrau von Guadalupe) und eine Kapelle weit oben auf dem Berg östlich von Bogotá gelegen. Dieser Berg ist höher als der Berg des Montserrate, der immerhin schon 500 Meter höher als Bogotá liegt. Nochmal zur Wiederholung: Fahrradtour - radeln - ca. 700 Meter nach oben - radeln! :D Dazu ist es von der Luftlinie her nicht weit vom Zentrum, das leider 20 Kilometer südlich meines Startpunkts liegt. Auch wenn die Fahrt zu unserem Treffpunkt schon anstrengend ist, ist es kein Grund, danach diese Steigung nicht zu schaffen - wir hätten die Steigung so oder so nicht geschafft ;D
Auf jeden Fall weniger als die Hälfte, aber bestimmt so 40% der Strecke mussten wir mit dem Fahrrad hochlaufen, da unsere Beine nicht mehr mitmachten und man bei den Fahrrädern nicht so weit runterschalten kann :P Und langsam tat es auch weh, hochzulaufen. Des Weiteren war die Höhe von über 3300 Metern auch schon in der Lunge zu spüren ... Hamburg liegt nebenbei auf knapp 20 Metern Höhe ^^ Es galt aber: Bloß nicht umkehren - immer weiter immer weiter. Und so sind wir nach knapp 100 Minuten und 11 Kilometern ab unserem Treffpunkt oben angekommen! Für die 20 Kilometer zum Treffpunkt hin habe ich 1 Stunde gebraucht, aber da ging es ja auch nicht sooo stark bergauf! Aber es lohnt sich: Guadalupe ist nicht so berühmt wie Montserrate und dementsprechend leerer, aber die Aussicht ist spektakulär! Der höchste Punkt, von dem ich bis jetzt auf Bogotá schauen konnte und die anfangende Mittagssonne genossen habe :)
Wir haben beschlossen, dort oben zu Mittag zu essen und einige Souvenirs zu kaufen. Selbstverständlich habe ich es auch ausgenutzt und eine Menge Fotos von der ganzen Tour gemacht, denn ich bezweifle, dass ich jemals diese Fahrradtour zum Guadalupe wiederholen werde :D
| Mal fahrend ... |
| ... mal laufend |
| mal kurz für ein Gruppenfoto |
Und wir wussten nicht einmal 100%-ig, ob wir den richtigen Weg genommen haben :D
Das erste Schild zum Guadalupe kam gute 2 Kilometer vorher ^^ Hier das Video dazu:
| Sicht auf die Stadt UND auf Monserrate ;) |
| 700 Meter höher und immernoch kann man nicht beide Nord- und Südende der Stadt gleichzeitig sehen - Hier leben zwischen 8 und 10 Millionen :O |
| Zurück in Bogotá - GESCHAFFT (abgesehen von den über 20km Rückweg der mir noch bleibt) |
Mit meinen Gedanken nicht ganz bei der Sache, war die Woche etwas getrübt. Der Geburtstag meiner Schwester in Deutschland und die Arbeit mit den Kindern brachte mich mehr oder weniger in den Tagesrhythmus zurück.
Und so endet die Woche wieder auf einem Sonntag. Meine Gastfamilie organisierte ein Festival de Postres (Nachtisch-Festival) mit und hatte daher viel Nachtisch zubereitet, der irgendwie vor den Eingang einer Kirche transportiert werden musste. Damit sie nicht hin und her laufen müssen, habe ich pünktlich um 6 Uhr morgens mitgetragen. Der Verkaufsstand dort hatte vieeele Süßigkeiten parat, die unter einem Pavillon gesichert werden mussten. Und da ich gewisse Vorerfahrungen bzgl. Pavillonaufbau gesammelt habe, habe ich auch das noch erledigt ;) Damit konnte ich es vergessen, zuhause noch ein Weilchen weiterzuschlafen, da ja auch noch meine Fahrradtour auf dem Plan stand, die dieses mal jedoch nicht so lang ausfiel ^^
Es galt, die nächste Freiwillige zu besuchen. Mirjam (aus der Schweiz) wohnt im Stadtteil Suba, was von meinem Startpunkt ausnahmsweise garnicht so weit weg liegt :P Suba ist aus meiner Sicht ein gut belebtes Viertel, doch im Projekt, wo Mirjam wohnt und arbeitet, ist es erstaunlicherweise sehr ruhig. Sie schreibt übrigens auch einen Blog und ist in der Liste zu finden ;) Wenn man mal davon absieht, dass ich gute 3 Stunden Schlaf hatte, war es insgesamt ein sehr entspannter Sonntag gewesen. (:
| Der Nachtisch sieht schon mal gut aus (: |
| Und der Pavillon steht auch *schulterklopfer* ;) |
| Die Sicht auf Suba (und auf die Bäume, die im Weg sind ^^) |
| Ausschnitt aus Google Maps - Aufnahmedatum: 15. April 2014 - |
Diese Woche sollte eigentlich auch entspannt sein, da der Donnerstag und Freitag aufgrund der Ostertage frei sind. Vielleicht werde ich mit irgendeinen Freiwilligen ein paar schöne Orte spontan entdecken, es gilt aber zu dieser (teuren) Saison nicht besonders weit aus der Stadt rauszufahren. Die eigentlich entspannte Arbeitswoche wird genutzt, um jeden Tag mit den Kindern in einen großen Park zu gehen, wo es tolle Spielplätze gibt. Auf dem Fußweg dorthin und im Park ist immer große Aufmerksamkeit geboten und wir kommen "endlich" mal in Bewegung :D Am Ende des Tages bin ich auch ziemlich fertig - wie heute. Ich werde für den letzten Arbeitstag morgen über einige Draußenspiele nachdenken, um den Spieß bezüglich hin- und herrennen mal umzudrehen ;D
| Die Morgen-Chaotentruppe |
| Das wäre ja zu einfach :D |
| Die Energie der Kleinen ist enorm - nochmal, nochmal und nochmal ^^ |
Ich melde mich dann, bis dann :)
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