Letzte Aufgabe aus der „41. Woche“ – check. Der offizielle
Stundenplan ist nun auf Englisch! Und die weiteren Vorbereitungen für den
internationalen Besuch laufen auf Hochtouren.
Weiteres Highlight der Woche war die „Wiedereinweihung“
unseres Backofens zuhause bei meiner Gastfamilie. Also selbstverständlich gibt
es Brot (schmeckt anders als in Deutschland, süßer), Backwaren und Bäckereien,
die es verkaufen. Aber im privaten Haushalt wird nicht so oft gebacken,
geschweige denn gibt es überhaupt einen Backofen! Bei uns gibt es den aber :)
Der ist zwar seit fast zwei Jahrzehnten oder länger nicht im Betrieb gewesen,
muss aber nur angeschlossen werden und laaange warmlaufen.
Etwas ungewohnt mit dem altmodischen Backofen, aber es hat
wunderbar geklappt – zum Erstaunen der Gastfamilie und auch Rocío, die
neugierig mithalf und das Rezept haben wollte. Und hier sind sieeee :)
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| Neue Franzbrötchenbäckerin :) |
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| Das Angebrannte tääääuscht |
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| Und mit Cocktails abschließen |
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| Mit ein paar Kindern auf den Spielplatz gehen |
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| Der internationale Besuch kann kommen! |
Das Wochenende war „ausnahmsweise“ ein ganz normales
Wochenende, wo kein Feiertag angehängt wurde. Aaaaber die Preise sprachen für
sich! ;) Für schlappe 30 Euro fuhren mein Cousin und ich nach Cúcuta, um dort
Familie zu treffen, die wir seit Ewigkeiten (oder überhaupt) nicht gesehen haben.
Pünktlich waren wir am Flughafen, um dann festzustellen, dass unser Flug knapp
1 Stunde Verspätung hat. Auch unsere Bäuche nahmen diese Meldung nach der
ganzen Hetzerei (Danke Transmilenio) nicht sehr erfreut auf, doch bei ein
bisschen Essen am Flughafen konnten wir sie zufriedenstellen. Nur leider hatte
der Flug dann doch nicht so viel Verspätung, wie anfangs angekündigt, sodass
wir ihn letztlich verpasst haben!!
Prompt gingen wir zum Check-In, um uns zu „beschweren“.
Meiner Meinung nach glücklicherweise haben die netten Damen uns ein neues
kostenloses Ticket für den nächsten Flug gebucht. Die Ankunft war gesichert,
aber verspätet, sodass wir gegen 4 Uhr morgens im Bett waren.
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| Cúcuta bei Nacht |
Samstag, 11 Uhr ging es los. Cúcuta ist eine kleine, aber feine Stadt, die uns
sehr gefallen hat. Wir haben den Tag in der Stadt verbracht und am Abend eine
Arbeitskollegin aus meinem Projekt getroffen, dessen Familie auch in Cúcuta
lebt :D Die Welt ist klein ;)
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| Cúcuta bei Tageslicht - keine Hochhäsuer |
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| Billiard ;) |
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| Eine Brücke aus Bambus (Puente de Guadua) |
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| 30°C aber in Weihnachtsstimmung :D |
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Trotz der hohen Temperaturen scheinen die
Vegetationsbedingungen gut zu sein |
So klein, dass wir am Sonntag auch den Katzensprung nach
Venezuela gewagt haben. Eigentlich nur zum Mittagessen und um einfach mal dort
gewesen zu sein. Da kreuzten sich wieder unsere Wege! Langnese-Eis und ich. Vor
knapp einem Monat im Amazonas noch Schweinegeld bezahlt, kostete das Eis nun
gute 80 Cent :) Ansonsten gibt es über die Bilder hinaus nicht viel zu berichten,
außer dass wir das sehenswerte Cúcuta kennenlernen konnten und ein schönes
Familientreffen hatten.
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| Auf dem Weg zur Grenze |
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| Venezuela! |
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Überall Appelle und Botschaften bzgl. der politischen und sozialen Situation Venezuelas
Hier wirbt jemand am Bordstein mit "Es gibt einen Weg" |
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| :) |
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| Laaanger Stau beim 2. Grenzübergang, nachdem einer (glaube ich) geschlossen wurde |
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| Zurück in Kolumbien :) |
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