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Montag, 1. Dezember 2014

Franz und Cúcuta



Letzte Aufgabe aus der „41. Woche“ – check. Der offizielle Stundenplan ist nun auf Englisch! Und die weiteren Vorbereitungen für den internationalen Besuch laufen auf Hochtouren. 





Weiteres Highlight der Woche war die „Wiedereinweihung“ unseres Backofens zuhause bei meiner Gastfamilie. Also selbstverständlich gibt es Brot (schmeckt anders als in Deutschland, süßer), Backwaren und Bäckereien, die es verkaufen. Aber im privaten Haushalt wird nicht so oft gebacken, geschweige denn gibt es überhaupt einen Backofen! Bei uns gibt es den aber :) Der ist zwar seit fast zwei Jahrzehnten oder länger nicht im Betrieb gewesen, muss aber nur angeschlossen werden und laaange warmlaufen.

Etwas ungewohnt mit dem altmodischen Backofen, aber es hat wunderbar geklappt – zum Erstaunen der Gastfamilie und auch Rocío, die neugierig mithalf und das Rezept haben wollte. Und hier sind sieeee :)

Neue Franzbrötchenbäckerin :)

Das Angebrannte tääääuscht
Und mit Cocktails abschließen

Mit ein paar Kindern auf den Spielplatz gehen

Der internationale Besuch kann kommen!


Das Wochenende war „ausnahmsweise“ ein ganz normales Wochenende, wo kein Feiertag angehängt wurde. Aaaaber die Preise sprachen für sich! ;) Für schlappe 30 Euro fuhren mein Cousin und ich nach Cúcuta, um dort Familie zu treffen, die wir seit Ewigkeiten (oder überhaupt) nicht gesehen haben. Pünktlich waren wir am Flughafen, um dann festzustellen, dass unser Flug knapp 1 Stunde Verspätung hat. Auch unsere Bäuche nahmen diese Meldung nach der ganzen Hetzerei (Danke Transmilenio) nicht sehr erfreut auf, doch bei ein bisschen Essen am Flughafen konnten wir sie zufriedenstellen. Nur leider hatte der Flug dann doch nicht so viel Verspätung, wie anfangs angekündigt, sodass wir ihn letztlich verpasst haben!!
Prompt gingen wir zum Check-In, um uns zu „beschweren“. Meiner Meinung nach glücklicherweise haben die netten Damen uns ein neues kostenloses Ticket für den nächsten Flug gebucht. Die Ankunft war gesichert, aber verspätet, sodass wir gegen 4 Uhr morgens im Bett waren.

Cúcuta bei Nacht

Samstag, 11 Uhr ging es los. Cúcuta ist eine kleine, aber feine Stadt, die uns sehr gefallen hat. Wir haben den Tag in der Stadt verbracht und am Abend eine Arbeitskollegin aus meinem Projekt getroffen, dessen Familie auch in Cúcuta lebt :D Die Welt ist klein ;)

Cúcuta bei Tageslicht - keine Hochhäsuer

Billiard ;)

Eine Brücke aus Bambus (Puente de Guadua)

30°C aber in Weihnachtsstimmung :D

Trotz der hohen Temperaturen scheinen die
Vegetationsbedingungen gut zu sein


So klein, dass wir am Sonntag auch den Katzensprung nach Venezuela gewagt haben. Eigentlich nur zum Mittagessen und um einfach mal dort gewesen zu sein. Da kreuzten sich wieder unsere Wege! Langnese-Eis und ich. Vor knapp einem Monat im Amazonas noch Schweinegeld bezahlt, kostete das Eis nun gute 80 Cent :) Ansonsten gibt es über die Bilder hinaus nicht viel zu berichten, außer dass wir das sehenswerte Cúcuta kennenlernen konnten und ein schönes Familientreffen hatten.

Auf dem Weg zur Grenze

Venezuela!

Überall Appelle und Botschaften bzgl. der politischen und sozialen Situation Venezuelas
Hier wirbt jemand am Bordstein mit "Es gibt einen Weg"

:)

Laaanger Stau beim 2. Grenzübergang, nachdem einer (glaube ich) geschlossen wurde

Zurück in Kolumbien :)

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